Green Finance 2021: Förderung für Unternehmen bei Crowdinvesting-Platzierungen

Beitrag von Anna-Viktoria d"Alberto • 15.12.2021 • 08:00
Green Finance 2021: Förderung für Unternehmen bei Crowdinvesting-Platzierungen

Zur Steigerung der Anzahl von Klimaschutzprojekten hat die österreichische Bundesregierung das 1,2 Mio. Euro schwere Green Finance-Programm ins Leben gerufen - Einreichungen sind noch bis 28.02.2022 möglich.


Wie so viele Länder steht Österreich vor umwelttechnischen Herausforderungen. Um diesen entgegenzuwirken, sollen bis 2040 die Pariser Klimaziele und ebenso die Klimaneutralität erreicht werden. Dafür werden allerdings öffentliche Mittel nicht ausreichen - hier ist die Unterstützung der Finanzwirtschaft gefragt. Investitionen von privaten Unternehmen sowie Privatinvestor:innen sind unerlässlich, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

Zu diesem Zweck hat das österreichische Bundesministerium das Green Finance-Programm entwickelt, welches die Anzahl der umgesetzten Klimaschutz- und Anpassungsprojekte steigern soll. Dazu soll einerseits eine professionelle wirtschaftliche Projektentwicklung die Basis bilden; andererseits sollen die Gesamtkosten für grüne Finanzierungsmodelle gesenkt werden.

Grüne Geschäftsmodelle im Fokus

Das Green Finance-Programm dient der Unterstützung von Projekten zum Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Dazu zählen unter anderem die Handlungsfelder erneuerbare Energie, Energieeffizienz, klimaschonende Mobilität, etc.

Beurteilt werden die eingereichten Projekte von einer Fachjury nach bestimmten Beurteilungskriterien – der Beitrag zur Erreichung der nationalen Energie- und Klimaziele ist dabei besonders wichtig. Zudem wird darauf geachtet, dass das geförderte Projekt multiplizierbar und umsetzbar ist. Die Angemessenheit der Kosten stellt ein weiteres Beurteilungskriterium dar.

Unterstützung beim Business Plan und den Nebenkosten von Erstplatzierungen

Im Green Finance-Programm gibt es dabei 2 verschiedene Stoßrichtungen, die insgesamt mit einem Budget von 1,2 Millionen Euro unterstützt werden:

Im Teil A geht es darum mithilfe einer wirtschaftlichen Projektentwicklung (Berechnung des Business Case) die Rentabilität eines Projektes darzustellen. Neben einer detaillierten Projektdarstellung und Wirtschaftlichkeitsberechnung wird auch eine Risikobewertung durchgeführt. Für eine Förderung infrage kommen Businesspläne ab 500.000 Euro Projektkosten.

Teil B legt den Fokus auf die Senkung der Nebenkosten von tatsächlichen Green Bond-, sowie Schwarmfinanzierungs-Platzierungen. Aufkommende Nebenkosten wie beispielsweise die Gebühren einer Crowdfinanzierungs-Plattform, Zulassungskosten an der Börse oder Zertifizierungen sollen mit der Unterstützung abgedeckt werden. Die Voraussetzung für die Übernahme der Nebenkosten ist eine erstmalige Platzierung der Unternehmen, sowie ein Finanzierungsziel über 150.000 Euro.

Teil A, sowie Teil B können unabhängig voneinander beantragt und genutzt werden - Einreichungen für die Förderung sind noch bis 28. Februar 2022 12:00 Uhr möglich.

Hinweis: Nähere Informationen finden Sie im Leitfaden Green Finance des Klima- und Energiefonds vom österreichischen Bundesministerium.

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