Early Bird, Bonuszins & Laufzeit: Wissenswertes und Tipps für Investoren

Beitrag von Lisa Rottenmanner • 08.03.2019 • 12:43
Laufzeit, Höhe und Beginn meiner Verzinsung: Wissenswertes und Tipps für Investoren

Was bedeutet eigentlich "Early Bird"? Wie berechne ich meine Investmentquote? Und warum lohnt es sich außerdem, in einer frühen Phase zu investieren? Alles zum Thema Verzinsung finden Sie hier.


Der "Early Bird" Zeitraum

Wie heißt es so schön, "Der frühe Vogel fängt den Wurm"  – darum gibt es für frühentschlossene "Early Birds" in der Regel bei den angebotenen Investmentchancen auf GREEN ROCKET einen höheren Zinssatz. Der Zeitraum ist projektabhängig, beträgt aber üblicherweise 14 Tage.

Mit welchem Prozentsatz die Zinsen berechnet werden, ist abhängig davon, wann die Investition abgeschlossen wurde. Dies geschieht, sobald im letzten Schritt auf "Investition abschließen" geklickt wird. Ist die Early Bird (EB) Phase beispielsweise bis zum 14. März gültig, so bekommt man den höheren Zinssatz selbst dann, wenn man die Investition an diesem Tag um 23:59 Uhr abschließt – Unabhängig davon, wann das Investment bezahlt wird.

Auf GREEN ROCKET profitieren Sie also auch dann noch vom höheren Zinssatz, wenn Sie eine am letzten Tag der Early Bird Phase abgeschlossene Investition per Banküberweisung oder Lastschrift bezahlen möchten.


Wie werden meine Zinsen berechnet?

Anders als die Höhe des Zinssatzes ist der Verzinsungsbeginn abhängig vom Zeitpunkt des Zahlungseingangs. Wurde Ihre Investition vom 14. März also beispielsweise am 17. März als "bezahlt" verbucht – so beginnt die Verzinsung am 18. März zu laufen. Das bedeutet: Je früher Sie ein Investment tätigen und dieses bezahlen, desto früher wird Ihr Investitionsbetrag verzinst.

Wird das entsprechende Fundinglimit erreicht oder geht ein Projekt zu Ende, so beginnt am darauffolgenden Tag die Vertragslaufzeit für alle InvestorInnen gleichermaßen.

Grafik Verzinsungsbeginn


Da die Laufzeit für alle InvestorInnen gleich ist, die Zahlungszeitpunkte jedoch unterschiedlich, werden im Jahr der ersten Auszahlung alle Zinsen individuell, abhängig vom Beginn der jeweiligen Verzinsung berechnet. Die zu verzinsenden Tage werden also vom Tag nach dem erfolgreichen Zahlungseingang bis zum Stichtag vor der Auszahlung berechnet. Das Datum der Auszahlung ist projektabhängig, lautet jedoch in den meisten Fällen auf "jährlich binnen 30 Tagen ab dem Beginn der Laufzeit". 

Ihre individuelle Investmentquote, den Verzinsungsbeginn und weitere Informationen zu Ihren Investments, z.B. die Dauer der Laufzeit und das Datum der nächsten Auszahlung, finden Sie in Ihrem persönlichen Portfolio in Ihrem Profil: 

MEIN PORTFOLIO



Beispiel zur Zins-Berechnung

Ein Investor schließt seine Investition über EUR 1.000,- am 14. März – innerhalb der Early Bird Phase – ab und erhält den höheren Zinssatz von 7,0% per annum (statt z.B. 6,0% Basiszins). Die Bezahlung per Banküberweisung wird am 17. März verbucht; die Verzinsung beginnt am darauffolgenden Tag. Das Projekt bzw. die Kampagne endet am 30. April – die Laufzeit beginnt somit am 1. Mai. Vereinbart ist laut Darlehensvertrag, dass die Auszahlung der Zinsen "jährlich binnen 30 Tagen ab dem 1. Mai" stattfindet. Die zu verzinsenden Tage werden somit aus dem individuellen Beginn der Verzinsung und der Laufzeit (18. März bis 1. Mai) berechnet.

Im ersten Jahr werden die Zinsen nach folgender Formel berechnet:
((InvestitionssummeZinssatz) /  Tage pro Jahr )*  zu verzinsende Tage: ((1000*0,07)/365)*411 = 78,82 Euro.

Somit würden dem Investor im ersten Jahr 78,82 Euro an Zinsen ausbezahlt werden. In den darauffolgenden Jahren werden die Zinsen für das ganze Jahr, also vom 2. bis zum 1. Mai des Folgejahres, berechnet. Damit ergibt sich, bei 365 zu verzinsenden Tagen, folgende Formel: 1000*0,07. Der Investor erhält also 70 Euro Zinsen.

(Hinweis: Bei diesem Beispiel handelt es sich um fiktive Annahmen zur Darstellung einer Beispielrechnung. Alle Parameter sind projektabhängig und können variieren. Bitte entnehmen Sie die Details zu den jeweiligen Projekten den Darlehensverträgen)


Bonuszinsen & Investmentquote

Abhängig vom jeweiligen Angebot gibt es bei manchen Investmentchancen verschiedene erfolgsabhängige Vergütungen – zusätzlich zur Fixverzinsung. Dies kann ein gewinn- oder umsatzabhängiger Bonuszins, ein Bonuszins nach Kündigung oder im Falle eines Exit-Ereignisses – beispielsweise wenn das Unternehmen veräußert wird – sein.

Im Falle eines gewinnabhängigen Bonuszinses ist die Basis zur Berechnung dieser Bonuszinsen die sogenannte 'Investmentquote'. Diese wird individuell je InvestorIn errechnet und ist abhängig von drei Parametern:

  • dem  'Premoney-Unternehmenswert' – dem Unternehmenswert vor dem Crowdfunding
  • dem 'Postmoney-Unternehmenswert' – der Unternehmenswert nach Beendigung der Kampagne
  • dem persönlichen Investmentbetrag

Der Postmoney-Unternehmenswert ergibt sich aus dem Premoney-Wert addiert mit der Gesamtsumme, die von der Crowd investiert wurde. Die Investmentquote errechnet sich dann nach folgender Formel:  persönlicher Darlehensbetrag geteilt durch den Postmoney-Unternehmenswert

(Hinweis: Die Berechnung der individuellen Investmentquote wird im jeweiligen Darlehensvertrag erläutert.)  


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